3 Tesla MRT
Eine Zweigestelle der radiologischen Privatpraxis von Prof. Dr. Jürgen Reul und Dr. Axel Jung hat in der Asklepios Kinderklinik in Sankt Augustin eröffnet. Das Herzstück ist einer der modernsten und qualitativ hochwertigsten Hochfeld-MRT – ein 3 Tesla MRT von Siemens. Natürlich können dort nicht nur stationär aufgenommene Kinder (ambulant und stationär), sondern privat-ambulant auch Erwachsene untersucht werden. Das Besondere am neuen MRT ist die große Öffnung des Geräts und die hohe Magnetfeldstärke von 3 Tesla.
Dies ermöglicht zum einen angenehmen Liegekomfort sowie eine sehr hohe Bildauflösung und -qualtiät und zum anderen die Möglichkeit, Untersuchungszeiten zu verkürzen. Dies kommt gerade Kindern oder Erwachsenen, die nicht lange still liegen können, zugute.

Besonders detailreiche Bilder ermöglicht das 3 Tesla MRT bei neuroradiologischen Untersuchungen von Hirn, Wirbelsäule und Rückenmark, aber auch bei Untersuchungen von Gelenken, inneren Organen (speziell auch des Herzens), Blutgefäßen, Brust, Prostata, Gallenwegen oder Harnleiter. Auch die Ganzkörper-Bildgebung (Tumorsuche, Ganzkörper-Gefäßdarstellung) ist optimiert. Selbst kleinste Gefäßmissbildungen, Tumoren oder Anzeichen für Epilepsie oder Schlaganfall sind in einer sehr hohen Auflösung darstellbar.
Kinder- und Säuglings-MRT erfordert nicht nur herausragende Kenntnisse in der anatomischen Entwicklung von Kindern und Säuglingen, sondern häufig auch eine schonende Anästhesie. Gerade Säuglinge müssen häufig sediert werden, damit sie sich während der Untersuchung nicht bewegen und verwertbare Bilder entstehen können. Unser erfahrenes Ärzte-Team besteht aus Anästhesisten, die eine schonende und verträglich Narkose verabreichen. Bitte sagen Sie uns Bescheid, sollte eine Narkose erforderlich sein. Dies gilt selbstverständlich auch für erwachsene Patienten, die während der Untersuchung im offenen MRT einer Sedierung bedürfen.
Vorteile des neuen 3 Tesla MRT auf einen Blick:
- sehr hohe Bildauflösung
- detaillierte Darstellung selbst kleinster Gefäßmissbildungen, Tumoren oder Anzeichen für Epilepsie oder Schlaganfall
- besonders detailreiche Darstellung von Neuro-, Herz- und Gefäßsystem sowie Gelenken und inneren Organen
- verkürzte Untersuchungszeiten erleichtern die Untersuchung von Kindern oder Erwachsenen, die nur kurze Zeit still liegen können
- angenehmer Liegekomfort dank großer Öffnung
- Anästhesieteam vor Ort
Was versteht man unter MRT?
Mit der Magenetresonanztomographie oder kurz MRT kann man anatomische und funktionelle Bilder des menschlichen Körpers erstellen. So lassen sich Knochen, Muskeln, Sehnen, Bänder, Gelenke, Gefäße, Organe und sogar Stoffwechselprozesse und chemische Zusammensetzungen von Geweben untersuchen. Im Gegensatz zur Röntgentechnik wird bei der MRT keine radioaktive Strahlung verwendet. Der Magnetresonanztomograph arbeitet mit einem Magneten und Sende- und Empfangsspulen. Dabei werden Wasserstoffatome im Körper je nach Untersuchungsregion und -ziel mithilfe des Magneten und Radiofrequenzspulen „angeregt". Ihre Reaktion auf diese Anregung, also ihre Resonanz, wird dann mit Empfangsspulen gemessen. Mit leistungsstarken Rechnern wird dann aus dieser Information ein anatomisches Bild erstellt. Je nach Untersuchungsregion werden spezielle Empfangsspulen direkt an dem Körperteil angebracht, das im Zentrum der Fragestellung steht. Untersucht man den Kopf, wird eine Spule um den Kopf herum angebracht, bei Untersuchungen des Knies um das Knie herum usw.
Die MRT ist nach gegenwärtigem Stand der Wissenschaft nicht schädlich und kann ohne Bedenken durchgeführt werden. Es gibt aber einige Kontraindikationen, also Gründe gegen den Einsatz der MRT. Daher werden Patienten vor der Untersuchung befragt, ob alle Bedingungen erfüllt sind, damit sie ohne Gefahr untersucht werden können. Diese Kontraindikationen schließen die MRT nicht per se aus. Jedoch sollte ein erfahrener Arzt abwägen, ob und in welchem Maße die MRT beim jeweiligen Patienten angewandt werden kann. Folgende Kontraindikationen sind bei der MRT bekannt:
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Herzschrittmacher
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Defibrillator
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Cochlea-Implantat
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Gehörknöchelchen-Implantat
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Medikamentenpumpe
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ferromagnetische Implantate oder Metallsplitter im Körper
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die ersten 3 Monate der Schwangerschaft
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Allergien gegen MRT-Kontrastmittel
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bestimmte Nierenerkrankungen
Bei manchen Fragestellungen kann es auch erforderlich sein, dass Kontrastmittel während einer MRT-Untersuchung intravenös eingebracht wird. Durch die Gabe eines Kontrastmittels können Eigenschaften bestimmter Gewebetypen und Gefäße sichtbar gemacht werden, die auf der MRT-Bildgebung ohne Kontrastmittelgabe nicht erkennbar wären. Sie werden bspw. bei der MRT-Angiographie und bestimmten Tumorfragestellungen oder der Schlaganfalldiagnostik eingesetzt. Das MRT-Kontrastmittel enthält im Gegensatz zu Kontrastmitteln in der CT-Bildgebung kein Jod und ist in der Regel sehr gut verträglich.


