22. April 2009: Fortbildung - Behandlung der Carotis-Stenose
1) Vergleich von OP-Stents aus der Sicht des Neurologen
Die Stenose der Arteria carotis interna ist eine der häufigen Ursachen des ischämischen Schlaganfalls. Therapeutisch hat sich neben der operativen Carotis-Endarteriektomie die Stent-Implantation etabliert. Die beiden Verfahren wurden durch randomisierte Studien bewertet, in Deutschland war dies die sog. SPACE-Studie.
Der in der Schlaganfalltherapie erfahrene Neurologe Prof. Dr. med. Martin Grond war von 2006-2008 Präsident der Deutschen Schlaganfallgesellschaft.Er stellt eine umfassende Analyse und Bewertung zu diesem Thema vor und referiert über die Indikation und den Vergleich beider Verfahren sowie Empfehlungen zum praktischen Vorgehen.
Im Anschluss an den Vortrag besteht die Möglichkeit zur Diskussion.
2) Sinn oder Unsinn der Protektion bei der Carotis-Stent-Implantation
Eine technisch immer wieder diskutiere Frage ist die der sog. Protektion, also derVerwendung von Systemen, welche die möglichen thromboembolischen Komplikationen während der interventionellen Stent-Platzierung verhindern sollen.
Prof. Dr. med. Jürgen Reul verfügt über eine Erfahrung von mehr als 1200 Stent-Eingriffen. Er erläutert das technische Vorgehen und stellt die Vor- und Nachteile der Protektion kritisch dar.
Im Anschluss an den Vortrag besteht die Möglichkeit zur Diskussion.
Als Abschluss der 2 Fortbildungsveranstaltungen ist eine Round Table Diskussion
sowie ein kleiner Imbiss vorgesehen.
Referenten: |
1) Prof. Dr. med. Martin Grond
2) Prof. Dr. med. Jürgen Reul
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Termin: |
Mittwoch, 22. April von 16.30-18.15 Uhr
(falls möglich, bitte Voranmeldung unter
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oder Fax an +49-(0)228-909075-11)
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Zertifizierung: |
Die Zertifizierung ist bei der Ärztekammer Nordrhein
beantragt
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