Endokrinologie und Diabetologie

Die Endokrinologie ist ein Spezialgebiet der Inneren Medizin und Prof. Dr. Sven Schinner und Team stehen Ihnen gern für folgende Behandlungsschwerpunkte zur Verfügung:

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Schilddrüsenerkrankungen

Hierzu zählen u.a. Schilddrüsenknoten und deren Abklärung, Überfunktion der Schilddrüse (z.B. „Basedow Erkrankung“, „heiße Knoten“), Unterfunktion der Schilddrüse („Hashimoto-Erkrankung“), Nachsorge nach Schilddrüsenkrebs, Entzündungen der Schilddrüse.
Es besteht ein interdisziplinäres Konzept gemeinsam mit der Nuklearmedizin (Prof. Biersack).

Osteoporose und Störungen des Kalziumstoffwechsels

Dazu gehört die Diagnosesicherung, Ursachensuche und gezielte Therapie einer Osteoporose. Es gibt verschiedene Störungen, die zu einer Osteoporose führen können, wie z.B. Überschuss an Parathormon oder Cortisol, Mangel an Testosteron (Mann) oder auch Schilddrüsenerkrankungen. Natürlich gehört auch die Beurteilung des Vitamin D Stoffwechsels zur Abklärung von Knochenstoffwechselerkrankungen.
In der Beta Klinik steht zur Diagnostik und Behandlung der Osteoporose und den Folgeerkrankungen ein interdisziplinärer Ansatz zur Verfügung, der neben der Endokrinologie auch die Radiologie, Neuroradiologie, Orthopädie und Neurochirurgie umfasst.

Zu den speziellen endokrinologischen Störungen des Kalziumstoffwechsels zählen z.B. Erkrankungen der Nebenschilddrüsen mit einem Überschuss oder Mangel an Parathormon (Hyperparathyreoidismus bzw. Hypoparathyreoidismus, letzterer z.B. nach Schilddrüsen-Operation).

Diabetes mellitus

Der Diabetes mellitus (Zuckerkrankheit) ist heutzutage sehr häufig, vor allem der sogenannte Typ2 (früher „Alterdiabetes“). Wichtig bei der Diagnostik und Therapie von Menschen mit Diabetes ist es, auch andere Faktoren mit im Blick zu haben, die für den Patienten wichtig sind (z.B. den Blutdruck, Blutfette). Es stehen heute viele verschiedene medikamentöse Optionen zur Verfügung, um den Diabetes mellitus individuell zu behandeln.

Erkrankungen der Nebennieren

Hierzu zählen z.B. die Abklärung von Vergrößerungen oder Tumoren der Nebennieren. Weiterhin zählen hierzu komplizierte Formen des Bluthochdrucks oder Cortisolüberschuss und Cortisolmangel sowie die Abklärung vermehrter männlicher Hormonproduktion bei der Frau.

Erkrankungen der Hirnanhangsdrüse (Hypophyse)

Vergrößerungen / Tumoren der Hirnanhangsdrüse können von verschiedenen Zelltypen der Hypophyse ausgehen und unterschiedliche Symptome hervorrufen. Sie bedürfen gezielter spezifischer Diagnostik und Therapie. z.B. ist eine relativ häufige Konstellation die Abklärung und ggf. Therapie im Hinblick auf ein mögliches sogenanntes Prolaktinom.
Wir betreuen auch Patienten, bei denen eine Operation oder Bestrahlung im Bereich der Hirnanhangsdrüse stattgefunden hat mit der Frage der Notwendigkeit einer medikamentösen Therapie.

Testosteronmangel beim Mann (Hypogonadismus)

Neben der urologischen Beurteilung kann für den Testosteronmangel auch eine endokrinologische Beurteilung nötig sein, da auch Störungen der Funktion der Hirnanhangsdrüse zu einem Testosteronmangel führen können.

Mitbehandlung bei Zyklusstörungen / unerfülltem Kinderwunsch bei der Frau

Nach der gynäkologischen Diagnostik kann eine endokrinologische Diagnostk nötig werden, um Ursachen für Zyklusstörungen / unerfülltem Kinderwunsch zu behandeln. Hierzu zählen z.B. Hyperandrogenämie (vermehrte männliche Hormonproduktion), Hyperprolaktinämie (erhöhte Prolaktinspiegel) oder das sogenannte Syndrom der polyzystischen Ovarien (PCO Syndrom), die abgeklärt und speziell behandelt werden.

In der Endokrinologie und Diabetologie steht neben der sorgfältigen Anamnese und klinischen Untersuchung natürlich moderne Diagnostik für bildgebende und laborchemische Verfahren zur Verfügung.