Minimalinvasive Nasenscheidewandkorrektur

Wenn eine Nasenatmungsbehinderung durch eine anatomische Strukturveränderung (z. B. Verbiegung der Nasenscheidewand) verursacht wird, kann nach erfolgloser konservativer (nichtoperativer) Therapie die minimalinvasive Nasenscheidewandkorrektur erforderlich sein. Ziel dieser Operation ist die Korrektur der Verbiegung der Nasenscheidewand, um eine befriedigende und ausreichende Nasenatmung zu gewährleisten, damit die Nasenatmungsbehinderung und damit einhergehende Beschwerden verschwinden.
HNO-Arzt untersucht Nase einer Patientin

Unterschied zu anderen Nasenscheidewandkorrekturen

Im Gegensatz zu den üblichen Nasenscheidewandoperationen gehen wir minimalinvasiv vor, was bedeutet, dass das Gewebe der inneren Nase im Rahmen der minimalinvasiven Nasenscheidewandkorrektur so weit wie möglich nicht beschädigt wird, um den Heilungsverlauf so schnell wie möglich zu gestalten. So kann auf eine Tamponaden-Einlage verzichtet werden.

Ablauf minimalinvasive Nasenscheidewandkorrektur

Sämtliche Eingriffe an der inneren und äußeren Nase werden in der Beta Klinik in einer sogenannten Vollnarkose durchgeführt. Im Durchschnitt dauert die minimalinvasive Nasenscheidewandkorrektur ca. 30 Minuten. Bei Eingriffen an der äußeren Nase kann sich die Operationszeit je nach Aufwand entsprechend verlängern. Am Ende der Operation werden zur inneren Stabilisierung der operierten Nasenscheidewand Silikonschienen („Doyle-Splints“) eingelegt, die keine Schmerzen verursachen, von außen nicht zu sehen sind und die Nasenatmung postoperativ ermöglichen. Auch mit einer Blutung nach der minimalinvasiven Nasenscheidewandkorrektur ist nicht zu rechnen.

Vorteile minimalinvasive Nasenscheidewandkorrektur

Aufgrund der schonenden Operationstechnik bei der minimalinvasiven Nasenscheidewandkorrektur ist lediglich ein stationärer Aufenthalt von einer Nacht erforderlich. Da es zu keinen äußerlich sichtbaren Gesichtsschwellungen oder Blutergüssen kommt, ist der Patient in kurzer Zeit wieder gesellschaftsfähig. Schmerzen sind nicht zu erwarten, lediglich am Operationstag ein eventuelles Druckgefühl im Kopf. Nach der minimalinvasiven Nasenscheidewandkorrektur ist es zudem möglich, nach 4 Tagen einen Flug anzutreten.

Vorteile der minimalinvasiven Nasenscheidewandkorrektur im Überblick

  • sehr kurzer Aufenthalt in der Klinik
  • keine Gesichtsschwellungen oder Blutergüsse
  • nahezu keine Schmerzen
  • schnelle Flugfähigkeit

Nachbehandlung und Rehabilitation

Am Tag nach der minimalinvasiven Nasenscheidewandkorrektur wird der Patient in der Regel in die weitere ambulante Betreuung durch den Facharzt entlassen. In der ersten Woche sind tägliche Kontrolluntersuchungen erforderlich, die in der zweiten Woche alle 2-3 Tage stattfinden. Diese Kontrollen können bei nicht ortsansässigen Patienten selbstverständlich auch durch einen Kollegen vor Ort (z. B. Ausland) erfolgen.

Dauer der Arbeitsunfähigkeit

In der Regel ist eine Woche nach der minimalinvasiven Nasenscheidewandkorrektur wieder mit einer vollständigen Arbeitsfähigkeit zu rechnen. Jedoch ist dies selbstverständlich von der jeweiligen beruflichen Tätigkeit abhängig.

Aufnahme sportlicher Aktivitäten

Zwei Wochen nach der minimalinvasiven Nasenscheidewandkorrektur kann mit leichten sportlichen Aktivitäten (z. B. Fahrradfahren, Wandern, leichtes Joggen) begonnen werden. Mannschaftsportarten wie Fußball, Basketball o. ä. sind nach ca. 6 Wochen wieder möglich. Die jeweilige sportliche Aktivität sollte mit dem behandelnden Facharzt besprochen werden.