Die Beta Klinik gratuliert Steffi Steinberg zum Erfolg beim Ironman 70.3 in Las Vegas!

Steffi Steinberg ist Sporttherapeutin und Personal Coach. Sie arbeitet seit 2009 in der Beta Klink Bonn, wo sie unsere Patienten als Therapeutin bei der postoperativen Rehabilitation betreut. Auch in ihrer Freizeit widmet sie sich dem Sport – wenn auch auf besonders intensive Weise. Im September absolvierte sie den Ironman 70.3 in der Wüstenstadt Las Vegas – einer der härtesten Sportwettbewerbe seiner Art.

 

Dazu haben wir Steffi Steinberg befragt:

BetaBlog: Was ist der Ironman 70.3 eigentlich?

Steffi Steinberg: Ein Ironman ist ein extrem anspruchvoller Sportwettbewerb. Unter einer Ironmandistanz versteht man 3,8 km Schwimmen, 180 km Radfahren sowie 42,195 km Laufen. Ein halber Ironman, also ein Ironman 70.3 (die 70.3 stehen für die Meilen insgesamt), sind 1,9 km Schwimmen, 90 km Radfahren und 21,1 km Laufen.
Am 9. September durfte ich an der Ironman-70.3-Weltmeisterschaft in Las Vegas teilnehmen. Die Schwierigkeit bestand darin, unter extremsten Bedingungen in der Wüste ein solides Rennen zu absolvieren.

 

BetaBlog: Wie hast Du abgeschnitten?

Steffi Steinberg: Die Athleten werden nach Alter und Geschlecht eingeteilt. Ich bin in der am stärksten besetzten Gruppe der Frauen zwischen 30 und 34. Wir waren insgesamt 135 Frauen (gesamt gingen zirka 800 an den Start. In Las Vegas wurde ich 51.
Bei europäischen Rennen gehöre ich zurzeit zu den Top 10 der Agegrouper (das sind die Nicht-Profis) auf der Ironman-70.3- und Ironman-Distanz.

 

BetaBlog: Warum hast Du Dich gerade für diesen Lauf entschieden? Es gibt ja viele Wettbewerbe.

Steffi Steinberg: Die Weltmeisterschaft auf der halben Ironman-Distanz gibt es erst seit 2006. Sie wurde zuvor in Clearwater, Florida, ausgetragen. Erst seit 2011 findet sie in Las Vegas statt. Hier starten dann zirka 2000 Athleten aus der ganzen Welt, also die Weltbesten. Das hat mich gereizt und so habe ich mich für das Qualifikationsrennen angemeldet. Sie finden im Vorfeld des Rennens auf der ganzen Welt statt. Als ich diese Hürde genommen habe, war für mich klar, dass ich auch nach Las Vegas fahre.

 

BetaBlog: Warum läufst Du überhaupt?

Steffi Steinberg: Ich habe im Jahr 2004 einen Bandscheibenvorfall erlitten und danach mit dem Laufen angefangen. So bin ich auf den Geschmack gekommen und habe es dann ab 2008 mit dem Triathlon versucht. Seit 2010 betreibe ich den Sport sehr leistungsambitioniert und habe mich auf Ironman-Rennen spezialisiert.

Ich habe seither bereits an vielen Rennen weltweit teilgenommen. Der Ironman Las Vegas gehört nun zusammen mit dem Ironman Wales zu meinen härtesten Rennen, die ich je bestritten habe. In Wales waren 14 Grad Wassertemperatur, Dauerregen und 2800 Höhenmeter auf dem Rad sowie 800 Höhenmeter beim Laufen. Dazu kamen sechs bis sieben Windstärken. In Las Vegas waren es 45 Grad, 32 Grad betrug allein schon die Wassertemperatur und zudem kamen 1500 Höhenmeter in der Wüste Nevadas. Während des Rennens denkt man oft über das nach, was man gerade tut und schwört sich „Nie wieder“! Aber im Endeffekt macht es einen sehr stark!

 

BetaBlog: Wann startest Du Dein nächstes Rennen?

Steffi Steinberg: Mit der Teilnahme an der Ironman70.3 Weltmeisterschaft in Las Vegas im September geht bei mir die Triathlonsaison 2012 zu Ende. Zum Abschluss werde ich am 21. Oktober noch einen Marathon in Dresden laufen.

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Steffi Steinberg

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Steffi Steinberg ist Sporttherapeutin/Personaltrainerin in der Beta Klinik Bonn und Triathletin. Im September absolvierte sie eines der härtesten Rennen der Welt – im Wüstenklima Nevadas.

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