Vorsorge, Vorsorgeuntersuchungen & Check-up (Teil 4/5)

Wichtig ist in beiden Fällen, sei es beim von vornherein individuellen oder aber beim standardisierten Check-up-Programm, dass die Individualität des Patienten berücksichtigt wird. Die Untersuchungen eines guten Check-up-Programms werden so zusammengestellt, dass Faktoren wie Alter, Geschlecht, persönliche und familiäre Lebenssituation, persönliche und familiäre Erkrankungen und Vorerkrankungen wie auch weitere Faktoren und Risikofaktoren berücksichtigt werden. Aus diesen Informationen erstellt der behandelnde Arzt für sich ein Profil und kann anhand dessen den Untersuchungsumfang individuell festlegen. Auf diese Weise kann einerseits ein ganz individuelles Untersuchungsprogramm erstellt werden bzw. ein standardisiertes Check-up-Programm, das der besseren Orientierung dient, angepasst werden.

Die Ärzte sollten sich viel Zeit für Sie nehmen und nach der Auswertung aller Untersuchungsergebnisse in einem persönlichen Gespräch neben den Untersuchungsergebnissen, wenn nötig, auch Therapieempfehlungen oder Empfehlungen zu Lebensgestaltung, sportlicher Aktivität, Ernährung bzw. der Minimierung von Risiken geben. All diese Ergebnisse und Empfehlungen sollten dann in einer Auswertungsmappe schriftlich fixiert und CDs mit Befundbildern bereitgestellt werden. Wenn eine Therapie nötig sein sollte, ist es gut, wenn die Ärzte bei der Organisation und Einleitung der Therapie bzw. Überweisung behilflich sein können. Beim Vorhandensein eines bestimmtes Risikoprofils kann es auch sinnvoll sein, einen langfristigen Vorsorgeplan festzulegen, in dem Untersuchungen in bestimmten zeitlichen Abständen zur Kontrolle regelmäßig durchgeführt werden.

Wie läuft nun ein Check-up ab? Lesen Sie dazu mehr im nächsten Blog-Beitrag.

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