Ein erfolgreicher Physiotherapietermin beginnt nicht erst bei uns in der Praxis. Schon im Alltag können Sie Ihren Körper dabei unterstützen, mit den Anforderungen der Therapie gut umzugehen.
Genauso wichtig ist: Physiotherapie ist kein Test, für den Sie sich vorbereiten oder bestimmte Voraussetzungen erfüllen müssen. Sie können einfach so zu uns kommen, wie Sie gerade sind. Trotzdem gibt es einige kleine Dinge, mit denen Sie Ihrem Körper und damit auch Ihrer Therapie etwas Gutes tun können.
Ernährung: Ihr Körper braucht gute Bausteine
Eine ausgewogene Ernährung versorgt Ihren Körper mit den Nährstoffen, die er für zahlreiche Stoffwechselprozesse, den Erhalt von Muskulatur und die Regeneration benötigt.
Dabei geht es nicht darum, Ihre Ernährung vor dem ersten Termin grundlegend umzustellen. Viel wichtiger ist eine langfristig ausgewogene Ernährung mit ausreichend Eiweiß, Gemüse und Obst sowie möglichst wenig stark verarbeiteten Lebensmitteln.
Schon kleine Veränderungen können dabei einen Unterschied machen.
Schlaf: Zeit für Regeneration
Während wir schlafen, laufen im Körper zahlreiche Regenerationsprozesse ab. Ausreichender und möglichst regelmäßiger Schlaf unterstützt unter anderem unsere körperliche und mentale Belastbarkeit. Er ist damit eine wichtige Unterstützung bei Regeneration und Heilung.
Versuchen Sie deshalb, Ihrem Körper ausreichend Ruhe zu geben und möglichst regelmäßige Schlafenszeiten einzuhalten. Auch ein bewusster Abstand vom Smartphone oder anderen digitalen Medien vor dem Einschlafen kann dabei helfen, zur Ruhe zu kommen. Auch viel Zeit am Tageslicht zu verbringen kann helfen, die innere Uhr zu synchronisieren und den Schlaf am Abend positiv zu beeinflussen.
Ankommen statt Hetzen
Wenn möglich, planen Sie ein paar Minuten für das Ankommen ein. Viele Menschen kommen direkt aus einem vollen Arbeitstag, dem Straßenverkehr oder anderen Verpflichtungen zu uns. Unser Körper und unser Nervensystem befinden sich dann häufig noch mitten im „Alltagsmodus“.
Ein paar ruhige Minuten können dabei helfen, diesen Übergang bewusst wahrzunehmen und sich auf den eigenen Körper zu konzentrieren. Vielleicht setzen Sie sich kurz hin, nehmen einige bewusste Atemzüge oder gehen vor dem Termin noch eine kleine Runde am Rhein spazieren.
Das muss nichts Großes sein. Schon ein paar Minuten ohne Zeitdruck können dabei helfen, bewusster in der Therapie anzukommen.
Der erste Termin: Gemeinsam verstehen, was Ihr Körper braucht
Der erste Termin ist mehr als nur eine Behandlung. Er schafft die Grundlage für die gemeinsame weitere Therapie.
In einem ausführlichen Gespräch und Befund betrachten wir nicht nur die Stelle, an der Sie Beschwerden haben. Wir möchten verstehen, wie sich Ihre Beschwerden im Alltag zeigen, welche Bewegungen Ihnen schwerfallen und was Ihnen besonders wichtig ist.
Dabei geht es vor allem um eine Frage: Was möchten Sie durch die Physiotherapie wieder erreichen?
Vielleicht möchten Sie wieder schmerzfrei spazieren gehen, Ihren Sport aufnehmen, besser schlafen oder sich im Alltag wieder sicherer bewegen. Ihre persönlichen Ziele sind ein wichtiger Bestandteil unserer gemeinsamen Therapieplanung.
Physiotherapie ist Teamarbeit. Wir bringen unser Fachwissen und unsere Erfahrung ein. Sie bringen Ihren Körper, Ihre Erfahrungen und Ihre persönliche Situation mit.
Sie müssen bei uns nichts „richtig“ machen
Vielleicht haben Sie vor Ihrem ersten Termin das Gefühl, besonders fit, beweglich oder gut vorbereitet sein zu müssen. Das ist nicht notwendig.
Auch wenn Sie gerade Schmerzen haben, sich erschöpft fühlen oder bestimmte Bewegungen nicht gut möglich sind, ist das genau die Information, die wir brauchen.
Scheuen Sie sich deshalb nicht, Fragen zu stellen oder uns mitzuteilen, wie es Ihnen geht. Sagen Sie uns, wenn etwas unangenehm ist, wenn Sie eine Bewegung nicht verstehen oder wenn Sie sich bei einer Übung unsicher fühlen.
Ihr Feedback ist ein wichtiger Teil der Therapie.
Je besser wir verstehen, was Sie wahrnehmen und was Ihnen wichtig ist, desto individueller können wir die Therapie auf Sie abstimmen.