Beta Neurologie – Kompetenzzentrum für Epilepsie

Neurologische Störungen diagnostizieren und gezielt behandeln

Neurologische Erkrankungen sind vielfältig und bedürfen einer gründlichen Diagnostik. Nur so kann die ideale Therapie für das individuelle Beschwerdebild erarbeitet werden. Das Team der Beta Neurologie diagnostiziert und behandelt Erkrankungen aus allen neurologischen Bereichen. Unter der Leitung von Prof. Dr. med. Christian E. Elger, einem erfahrenen Epilepsie-Spezialisten, werden in der Beta Neurologie speziell auch die jeweiligen Ursachen von Epilepsien untersucht.

Beta Neurologie – Kompetenzzentrum für Epilepsie
Hierzu nutzen die Spezialisten die hervorragende Bildgebung – unter anderem ein 3-Tesla-MRT – der Beta Klinik. Für die vertiefende Diagnostik stehen das EEG, Langzeit-EEG und Video-EEG-Langzeitaufzeichnungen (stationär) sowie EMG, evozierte Potenziale, die Messung der Nervenleitgeschwindigkeit, die Dopplersonografie der hirnversorgenden Gefäße sowie andere elektrophysiologischen Untersuchungsmöglichkeiten zur Verfügung.

Epilepsie und Bewegungsstörungen zielgerichtet behandeln

Durch ihre langjährige Tätigkeit im universitätsklinischen Umfeld gewährleisten die Mediziner der Beta Neurologie – bestehend aus Prof. Dr. Christian Elger, Dr. med. Monika Jeub, PD Dr. med. Pawel Tacik und Dr. med. Stefan Kuczaty – eine spezialisierte Versorgung und zielgerichteten Behandlung von Epilepsien und anderen anfallsartigen Störungen. Gemeinsam mit seinem Team und in enger Zusammenarbeit mit dem Neuropädiater Dr. med. Stefan Kuczaty prüft Prof. Dr. Christian Elger die Differentialdiagnose bei anfallsartigen Störungen und arbeitet eine individuelle Therapieform für Patienten jeden Alters aus.

Die Behandlung von Bewegungsstörung erstreckt sich über alle neurologischen Bereiche und Krankheitsbilder von Morbus Parkinson über zerebrovaskuläre Erkrankungen bis hin zu neurodegenerativen Erkrankungen wie Demenz und ALS. Diese werden ebenso umfassend betreut wie Patienten, die aufgrund eines Schlaganfalles an Spastiken und Bewegungsstörungen leiden. Mit PD Dr. Pawel Tacik verfügt die Beta Neurologie über einen Spezialisten, der diese Bewegungsstörungen auch durch den gezielten Einsatz von Botulinumtoxin zu behandeln weiß.

In enger Kooperation mit der Neurochirurgie der Beta Klinik lassen sich weitere schonende und moderne Therapieverfahren zur Behandlung von Epilepsien und Bewegungsstörungen realisieren. Dabei werden alle Diagnoseverfahren zur Vorbereitung auf die Epilepsiechirurgie – auch die Implantation stereotaktischer Elektroden zur Lokalisation des Epilepsieherdes – umgesetzt. Mittels MRT-geführter Laserablation sind epilepsiechirurgische Eingriffe in der Beta Klinik besonders schonend. Stimulationsverfahren (Tiefe Hirnstimulation) für Bewegungsstörungen sowie die Vagus-Nerv-Stimulation für die Epilepsie werden ebenfalls durchgeführt.

Besondere diagnostische und therapeutische Schwerpunkte bei Epilepsie und Bewegungsstörungen

  • Komplexe medikamentösen Behandlung
  • Ketogene Diät
  • Resektive Epilepsiechirurgie
  • Stimulationsverfahren bei Epilepsie (Vagus-Nerv-Stimulation)
  • Epilepsiechirurgie mit MR-Laserablation
  • Ultraschalldarstellung der Substantia nigra bei Morbus Parkinson
  • Tiefe Hirnstimulation bei Morbus Parkinson

Neurologisch ganzheitlich versorgt

Die Beta Neurologie deckt das gesamte diagnostische und therapeutische Leistungsspektrum neurologischer Erkrankungen einschließlich physiotherapeutischer Maßnahmen ab. Die interdisziplinäre Kommunikation und der lebendige und enge medizinische Austausch der verschieden medizinischen Disziplinen in der Beta Klinik ermöglicht es, neurologische Beschwerden mit all ihren verschiedenen Facetten Individuell zu untersuchen und zu behandeln.

  • Epilepsie
  • Störungen des Bewegungsapparates
  • Bewusstseinsstörungen
  • Kopfschmerz und Migräne
  • Schwindel
  • Muskelkrämpfe, Muskelschmerzen, Muskelschwäche
  • Polyneuropathien
  • Verletzungen der Hirnnerven, Nervenverletzungen oder Engpasssyndrome wie das Karpaltunnelsyndrom, Nervenwurzelläsionen bei Bandscheibenschäden
  • Erkrankungen des Rückenmarks (Myelopathien)
  • ALS
  • Bewegungsstörungen (peripherer oder zentraler Ursache wie M. Parkinson, Dystonie oder Schlaganfall)
  • Chronisch entzündliche Erkrankungen des Zentralnervensystems
  • Demenz