Beta Klinik nimmt neue Herzkatheteranlage in Betrieb

Die Beta Klinik nimmt im März ihren neuen Herzkatheter in Betrieb. Das Siemens-Gerät entspricht dem allerneusten Standard und wird in Deutschland bisher nur an wenigen Zentren angeboten. Die Anschaffungskosten für die hochmoderne Anlage betrugen zirka 500.000 Euro, das gesamte Investitionsvolumen für den Umbau der Räumlichkeiten, Anschaffung der Verbrauchsmaterialien und Neubau der eigenen kardiologischen Station beläuft sich auf knapp 1,4 Millionen Euro.

Prof. Dr. Jörg O. Schwab, in der Beta Klinik verantwortlich für die invasive Kardiologie und Intensivmedizin, wird mit dem Hightech-Gerät Patienten mit akuten und chronischen Herzerkrankungen behandeln. Schwab: „Wir sind nun in der Lage, nicht nur eine optimale Diagnostik anzubieten, sondern können auch interventionelle Verfahren auf höchstem Niveau durchführen.“ Zu den Krankheitsbildern, die mit der Hilfe der Herzkatheteranlage behandelt werden, zählen unter anderem die Verödung von Herzrhythmusstörungen (Ablationen) sowie die Beseitigung von Durchblutungsstörungen des Herzens mittels moderner Stent-Technologien. Darüber hinaus können in diesem Raum die Operationen von Herzschrittmachern und Defibrillatoren durchgeführt werden.

Für die Patienten birgt die neue Technologie zahlreiche Vorteile: So ist die Strahlenbelastung minimiert und die Zusammenführung von Untersuchung und Anwendung in ein Verfahren senkt das Eingriffsrisiko. „Zudem ist der Patient während der Untersuchung wach und wir können die Ergebnisse an Ort und Stelle gemeinsam besprechen und bewerten“, erläutert Prof. Schwab die zusätzlichen Vorteile.

Die Beta Klinik nimmt in wenigen Tagen ein weiteres, neues Gebäude in Betrieb. Dieses schließt sich unmittelbar an die bestehende Klinik an und stellt eine sinnvolle Erweiterung dar. In den neuen Räumlichkeiten befindet sich eine eigene, auf die Bedürfnisse der kardiologischen Patienten ausgerichtete Station.

Herzkatheter_BetaKlinik

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