Was macht ein Internist? Fachrichtung erklärt

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Was macht ein Internist, also ein Facharzt in der Inneren Medizin? Viele fragen sich, ob Innere Medizin gleichgestellt werden kann mit der Gastroenterologie oder Kardiologie, oder ob ein Internist nicht einfach ein Hausarzt ist. Tatsächlich konzentriert sich ein Internist auf Prävention, Diagnose und Behandlung aller inneren Erkrankungen, welche sowohl das Herz-Kreislauf-System als auch Beschwerden rund um Magen, Darm, Schilddrüsen, Nieren und Leber einschließen.

Die Fachrichtung der Inneren Medizin in der Beta Klinik Bonn besteht aus Experten aus der Gastroenterologie oder Kardiologie, die sich nach ihrer Facharztausbildung in der Inneren Medizin weiter spezialisiert haben. Somit profitieren Sie in der Beta Klinik von vertiefter Expertise über verschiedene Fachbereiche hinweg.

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Die Internisten in der Beta Klinik sind spezialisiert auf Behandlungen der inneren Organe. Vereinbaren Sie einen Termin, wir sind gerne für Sie da.

Die Innere Medizin im Überblick

  • Ein Internist ist ein Facharzt für Innere Medizin. Er kümmert sich um alle inneren Organsysteme – von Herz und Kreislauf über Magen, Darm und Leber bis zu Schilddrüse, Nieren und Lunge.
  • Die Innere Medizin gliedert sich in Schwerpunkte wie Kardiologie, Gastroenterologie oder Nephrologie – ein Kardiologe ist also ein Internist mit zusätzlicher Spezialisierung, kein gänzlich anderer Arzt.
  • Die Aufgaben umfassen Prävention (Vorsorge, Früherkennung), Diagnostik (Anamnese, Labor, EKG, Ultraschall, Endoskopie) und Therapie (medikamentöse Behandlung, Betreuung chronischer Erkrankungen).
  • Im Unterschied zum Hausarzt liegt der Fokus auf der vertieften internistischen Abklärung – ein hausärztlicher Internist kann allerdings beide Rollen vereinen.

Was ist ein Internist?

Ein Internist ist ein Facharzt für Innere Medizin – eine Auszeichnung, die nach einer mehrjährigen Facharztausbildung in der Inneren Medizin vergeben wird. Ein Internist ist also ein Arzt für Innere Medizin, der sich auf die Organsysteme im Inneren des Körpers spezialisiert hat.

Neben der Allgemeinmedizin gehören Internisten zu den wenigen Fachärzten, die ebenfalls eine Niederlassung als Hausarzt anstreben dürfen. Man spricht dann vom hausärztlichen Internisten. Die meisten Hausärzte sind allerdings Allgemeinmediziner.

Ist ein Internist also ein Hausarzt? Nicht zwangsläufig: Ein Internist kann hausärztlich tätig sein, viele Internisten arbeiten aber fachärztlich oder in einer Klinik mit einem klaren Schwerpunkt.

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„Innere Medizin bedeutet, den ganzen Menschen zu sehen – denn die Beschwerden eines Organs erzählen oft eine Geschichte, die im ganzen Körper geschrieben steht."

Unterschied Internist und Kardiologe oder Gastroenterologe

Der zentrale Unterschied liegt in der Spezialisierung: Ein Internist ist ein Facharzt für Innere Medizin und deckt alle inneren Organsysteme breit ab – von Herz und Kreislauf über Magen und Darm bis zu Nieren, Lunge und Schilddrüse.

Ein Kardiologe oder Gastroenterologe ist ebenfalls Internist, hat aber nach der internistischen Grundausbildung einen zusätzlichen Schwerpunkt erworben und sich damit auf ein einzelnes Gebiet konzentriert: der Kardiologe auf Herz und Kreislauf, der Gastroenterologe auf Magen, Darm, Leber und Bauchspeicheldrüse.

Kurz gesagt: Jeder Kardiologe und Gastroenterologe ist ein Internist – aber nicht jeder Internist ist Kardiologe oder Gastroenterologe. So ist es auch in der Beta Klinik: Unsere Fachärzte in der Gastroenterologie und Kardiologie sind Internisten, die bei uns die Fachrichtung der Inneren Medizin vertreten. In der Beta Klinik profitieren Sie davon, dass sich viele medizinische Fachrichtungen unter einem Dach befinden. So stehen bei Bedarf immer auch Spezialistinnen und Spezialisten aus anderen Fachrichtungen zur Verfügung, beispielsweise aus Radiologie und Neurologie.  

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Aufgaben eines Internisten

Die Aufgaben eines Internisten reichen weit über die reine Behandlung hinaus. Im Mittelpunkt steht der ganzheitliche Blick auf den Patienten bzw. die Patientin, denn innere Erkrankungen hängen oft miteinander zusammen.

Die internistische Arbeit beginnt zunächst mit einem Fokus auf die Prävention: Durch Vorsorgeuntersuchungen lassen sich Risikofaktoren wie Bluthochdruck, hohe Blutfette oder Diabetes frühzeitig erkennen, bevor sie zu ernsthaften Erkrankungen führen – ergänzt durch eine fundierte Beratung zu einem gesunden Lebensstil. Zu den Vorsorgeuntersuchungen gehört beispielsweise auch eine gründliche Darmkrebs-Vorsorge.

Lassen sich Beschwerden nicht vermeiden, folgt die Diagnostik: Hier klärt der Internist die Ursachen systematisch ab, von der Anamnese über die körperliche Untersuchung bis hin zu Labor und apparativen Verfahren.

Steht die Diagnose fest, übernimmt der Internist schließlich die Therapie – sei es durch eine medikamentöse Behandlung, die langfristige Betreuung chronischer Erkrankungen oder die Koordination mit anderen Fachrichtungen, wenn weitere Spezialistinnen und Spezialisten hinzugezogen werden müssen. Gerade bei unklaren oder mehrdeutigen Symptomen fungiert der Internist häufig als zentraler Ansprechpartner, der die Befunde der einzelnen Organsysteme zu einem Gesamtbild zusammenführt.

Welche Krankheitsbilder behandelt ein Internist?

Welche Krankheiten ein Internist behandelt, ergibt sich aus den Organsystemen der Inneren Medizin. Das Spektrum ist entsprechend groß und betrifft Beschwerden, die fast jeden Menschen im Laufe des Lebens betreffen:

Herz-Kreislauf-Erkrankungen:

Bluthochdruck, koronare Herzkrankheit, Herzschwäche, Herzrhythmusstörungen

Magen-Darm-Erkrankungen:

Gastritis, Reizdarm, chronisch-entzündliche Darmerkrankungen, Lebererkrankungen

Stoffwechsel- und Hormonstörungen:

Diabetes mellitus, Schilddrüsenerkrankungen, Fettstoffwechselstörungen

Nierenerkrankungen:

chronische Niereninsuffizienz, wiederkehrende Infekte

Lungenerkrankungen:

Asthma, COPD, Atemwegsinfekte

Blut- und Gefäßerkrankungen:

Anämie, Thrombosen, Durchblutungsstörungen

Rheumatische und entzündliche Erkrankungen

Polyneuropathien, Nervenkompressionssyndrome wie das Karpaltunnelsyndrom und Nervenwurzelreizungen bei Bandscheibenvorfällen

Muskelerkrankungen:

Myopathien und Myasthenia gravis werden ebenfalls neurologisch betreut

Bei komplexen oder seltenen Krankheitsbildern überweist der Internist gezielt an den passenden Schwerpunkt oder arbeitet eng mit den Spezialistinnen und Spezialisten der jeweiligen Fachrichtung zusammen.

Welche Untersuchungen führt ein Internist durch?

Welche Untersuchungen ein Internist durchführt, hängt von den Beschwerden ab – die Basisdiagnostik folgt jedoch meist einem ähnlichen Muster. Zu den typischen internistischen Untersuchungen gehören:

  • Anamnese und körperliche Untersuchung als Grundlage jeder Abklärung
  • Labordiagnostik aus Blut und Urin (z. B. Entzündungswerte, Blutzucker, Leber-, Nieren- und Schilddrüsenwerte)
  • EKG, Belastungs-EKG (Ergometrie) und Langzeit-EKG zur Beurteilung der Herzfunktion
  • Langzeit-Blutdruckmessung zur Abklärung von Bluthochdruck
  • Echokardiografie (Ultraschall des Herzens)
  • Sonografie (Ultraschall von Bauchorganen, Schilddrüse oder Gefäßen)
  • Endoskopie wie Magenspiegelung (Gastroskopie) und Darmspiegelung (Koloskopie)
  • Lungenfunktionsprüfung (Spirometrie)

Durch die Kombination dieser Verfahren kann ein Internist die meisten inneren Erkrankungen sicher eingrenzen und eine passende Behandlung einleiten.

Häufig gestellte Fragen zum Internisten

Ist ein Internist besser als ein Hausarzt?

Ob ein Internist besser oder schlechter als ein Hausarzt ist, lässt sich nicht sagen, da beide unterschiedliche Aufgaben erfüllen. Ein Hausarzt ist die erste Anlaufstelle und betreut breit über alle Beschwerden hinweg. Ein Internist ist auf die inneren Organsysteme spezialisiert und kommt vor allem dann ins Spiel, wenn eine vertiefte internistische Abklärung nötig ist. Häufig arbeiten beide Hand in Hand – und ein hausärztlicher Internist vereint sogar beide Rollen.

Jeder Kardiologe ist ein Internist, aber nicht jeder Internist ist ein Kardiologe. Die Kardiologie ist ein Schwerpunkt innerhalb der Inneren Medizin, der sich gezielt mit Herz und Kreislauf befasst. Ein „allgemeiner“ Internist deckt dagegen alle inneren Organsysteme ab. Wer also bereits eine bekannte Herzerkrankung hat, ist beim Kardiologen oft besser aufgehoben, während der Internist die erste umfassende Einordnung übernimmt.

Bei Bauchschmerzen klärt der Internist zunächst über ein ausführliches Gespräch und eine körperliche Untersuchung ab, woher die Beschwerden kommen könnten. Anschließend kommen oft eine Blutuntersuchung und eine Ultraschalluntersuchung des Bauchraums zum Einsatz. Je nach Verdacht kann eine Magen- oder Darmspiegelung folgen, um Magen, Darm oder Leber genauer zu beurteilen. So lassen sich Ursachen von der harmlosen Verdauungsstörung bis zur ernsteren Erkrankung gezielt eingrenzen.

Bei Bluthochdruck bestätigt der Internist zunächst die Diagnose, häufig über eine Langzeit-Blutdruckmessung über 24 Stunden. Anschließend sucht er nach möglichen Ursachen und Begleiterkrankungen, etwa über Labor, EKG und einen Herzultraschall. Auf dieser Grundlage legt er eine Therapie fest – das reicht von Empfehlungen zum Lebensstil bis zu blutdrucksenkenden Medikamenten. Wichtig ist außerdem die regelmäßige Kontrolle, um den Blutdruck dauerhaft im Zielbereich zu halten.

Kardiologie Bonn - Gespräch Arzt und Patient

Innere Medizin an der Beta Klinik

Die Innere Medizin der Beta Klinik Bonn gliedert sich in zwei Schwerpunkte: die Gastroenterologie und die Kardiologie. In der Gastroenterologie um Dr. med. Peter Lüsebrink und Stefan Mühlbauer stehen Erkrankungen von Magen, Darm, Leber und Bauchspeicheldrüse im Mittelpunkt, während sich die Kardiologie unter Dr. med. Sven Hausen, Dr. med. Diana Momčilović und Prof. Dr. Jörg Otto Schwab um Herz und Kreislauf kümmert. So profitieren Patientinnen und Patienten von einer gebündelten internistischen Expertise – von der ersten Abklärung der Beschwerden über eine moderne Diagnostik bis hin zur individuell abgestimmten Behandlun

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