Thrombose: Ursachen, Diagnostik und Therapie in Bonn

Eine Thrombose gehört zu den Gefäßkrankheiten und kann in nahezu jedem Gefäß auftreten. Hierbei bildet sich ein Blutgerinnsel („Thrombus“ von altgr. Thrómbos, deutsch: Klumpen), der den Blutstrom in der betroffenen Vene oder Arterie teilweise oder vollständig blockiert.

Thrombosen können schwerwiegende Folgeerkrankungen auslösen und müssen dringend durch einen Gefäßmediziner (Angiologe) medizinisch abgeklärt werden. Eine der häufigsten Thromboseformen ist die Venenthrombose im Becken- und Beinbereich. Diese Thrombosen äußern sich neben Schwellungen der Beine, einseitige Schmerzen beim Auftreten und einem Schweregefühl der Beine auch durch rötlich oder bläulich verfärbte Haut.

Thrombose Behandlung in der Beta Klinik Bonn

Patienten mit Thrombose Symptomen erhalten in der Beta Klinik schnell und auch kurzfristig einen Termin, bei dem die genauen Symptome der Thrombose und deren Ursachen gründlich abgeklärt und untersucht werden. In der Beta Klinik wenden die Experten für Gefäßkrankheiten Dr. med. Sven Hausen (Angiologie) und Peter Neff (Phlebologie) zur Thrombose Behandlung hochmoderne und schonende Diagnostik- und Therapie-Verfahren an.

Gleichzeitig können sie auf das fachübergreifende Wissen der Kolleginnen und Kollegen aus 20 Fachbereichen setzen, um Thrombosen und Gefäßveränderungen frühzeitig zu erkennen und durch eine gezielte Therapie schwerwiegende Folgeerkrankungen wie eine Lungenembolie oder einen Herzinfarkt zu verhindern.

Thrombose

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Angiologie

Thrombose Kurzübersicht

Eine Thrombose entsteht durch ein Blutgerinnsel, das den Blutfluss in einer Vene, Arterie oder im Herzen behindert. Hierbei verklumpen die Blutplättchen an der Gefäßwand und schmälern so die Fläche, durch die das Blut fließt. Eine solche Thrombose kann in nahezu jeder Vene oder Arterie des Körpers auftreten. Deshalb unterscheiden Mediziner unter anderem in arterielle und venöse Thrombosen.

Bei jeder Form einer Thrombose ist schnelles Handeln gefragt. Der entstandene Thrombus kann beispielsweise das Gefäß komplett verstopfen und den Blutfluss dort unterbinden. Noch dramatischer ist es, wenn der Thrombus sich löst und in die Blutbahn gerät. Hier wird er mitgeschwemmt und gelangt so in unterschiedliche Organe. Die Folge können ein Herzinfarkt oder eine Lungenembolie sein.

Allein in Deutschland sterben jährlich zwischen 40.000 und 100.000 Menschen an einer Lungenembolie, deren häufigste Ursache eine Thrombose ist.

Thrombose Definition

Was ist eine Thrombose?

Was passiert, wenn man Thrombose hat? Die Blutgerinnungsfunktion des Körpers ist lebenswichtig, um blutende Wunden zu verschließen. Bei einer Thrombose kommt es jedoch zu einer krankhaften Blutgerinnung, bei der sich im betroffenen Gefäß ein Blutgerinnsel bildet. Dies geht auf verschiedene Ursachen zurück, die individuell untersucht und behandelt werden müssen. Mediziner unterscheiden dabei in arterielle und venöse Thrombosen.

Venöse Thrombosen betreffen häufig die Venen im Beckenbereich und den Beinen. Die häufigste venöse Thromboseform ist die tiefe Beinvenenthrombose. Venöse Thrombosen entstehen auch im Arm- und Schultergürtel, im Gehirn, in der Pfortader oder dem After. Die Blutgerinnsel bilden sich häufig aufgrund eines Krampfaderleidens, nach großen Operationen oder durch eine Krebserkrankung, durch Venenentzündungen oder als Folge von Flüssigkeitsmangel.

Arterielle Thrombosen entstehen meist aufgrund von Veränderungen in einer Arterie. Diese Veränderungen sind beispielsweise Verengungen durch Ablagerungen in der Arterie selbst. Häufig betreffen arterielle Thrombosen die Schlagadern im Herzen oder in den Beinen.

Thrombose Symptome

Wie äußert sich eine Thrombose?

Venöse Thrombosen entstehen häufig, wenn das Blut sich in Bein- oder Beckenvenen staut, weil die Vene ganz- oder teilweise durch ein Blutgerinnsel verstopft wird.
Folgende Thrombose Anzeichen sollten medizinisch dringend untersucht werden:

  • Ziehende Schmerzen im Bein
  • Krampfartige Schmerzen im Bein
  • Schmerzen in der Wade
  • Schmerzen beim Gehen und Stehen
  • Schwellungen im Unter- und Oberschenkel
  • Hautverfärbungen – rötlich oder bläulich
  • Schweregefühle
  • Verstärkte Erwärmung der Haut

Eine venöse Thrombose erkennen Betroffene vor allem daran, dass die Symptome plötzlich auftreten und nach Entlastung wieder verschwinden. Bei einem Verdacht auf eine Thrombose im Bein ist ein Gefäßmediziner (Angiologe) der richtige Ansprechpartner. Er untersucht die Thrombose Symptome und leitet entsprechende Therapieverfahren in die Wege, um das Blutgerinnsel aufzulösen und Folgeerkrankungen wie eine Lungenembolie zu verhindern.

Arterielle Thrombosen führen häufig zu einer Unterversorgung mit Sauerstoff und haben andere Anzeichen, weshalb die Thrombose Anzeichen häufig durch körperliche Belastung auftreten:

  • Lähmungserscheinungen
  • Seh- und Sprachstörungen
  • Bewusstseinsstörungen
  • Schwindelanfälle

Thrombose Ursachen

Wie entstehen Thrombosen?

Thrombose Ursachen sind vielfältig und können organisch ausgelöst oder durch bestimmte Risikofaktoren begünstigt werden. Eine Thrombose zu haben bedeutet, dass der Blutfluss in den Gefäßen durch ein krankhaftes Blutgerinnsel blockiert oder gehemmt ist. Dadurch werden die verschiedenen Thrombose Symptome ausgelöst, die im schlimmsten Fall zu Embolien im Körper führen können.

Maßgeblich unterscheiden Gefäßmediziner in drei Thrombose Ursachen:

Das Blut kann nicht richtig fließen, weil die Gefäße von innen durch Ablagerungen oder Schäden an der Gefäßwand verengt sind. Das Gefäß wird durch mechanischen Druck von außen, etwa durch Tumore oder Narbengewebe, zusammengepresst und der Blutstrom dadurch erschwert.

Das Blut fließt zu langsam, wenn beispielsweise die Venen krankhaft erweitert sind (Krampfadern). Die Fließgeschwindigkeit sinkt auch durch anhaltende Inaktivität wie langes Sitzen oder Liegen nach einer Operation. Hierbei wird keine Muskelspannung und -kontraktion aufgebaut und der Blutstrom nicht angeregt. Auch eine zu geringe Flüssigkeitszufuhr lässt das Blut andicken und steigert das Thromboserisiko.

Das Blut gerinnt schneller, weil das Blutgerinnungssystem nicht richtig funktioniert oder eine schwere systemische Erkrankung den Organismus belastet. Verschiedene Medikamente wie die „Pille“ oder Lebensgewohnheiten, wie zum Beispiel Rauchen haben Einfluss auf die Blutgerinnung und steigern das Thromboserisiko.

Thrombose Diagnostik

Wie wird eine Thrombose festgestellt?

Eine gründliche Thrombose Diagnostik erfordert medizinisches Wissen und ausgezeichnete Technik, mit der die Lage des Thrombus bestimmt wird. Daher sind sowohl eine körperliche Untersuchung durch einen Spezialisten als auch eine hochauflösende Bildgebung notwendig, um Thrombose sicher zu diagnostizieren.

Moderne Bildgebung

Mit modernen bildgebenden Verfahren macht sich ein Venenarzt ein Bild vom Zustand der Venen und kann den Verschluss lokalisieren. Hierzu kommen Ultraschallverfahren (Doppler-Ultraschall und farbcodierte Duplexsonographie) sowie Computertomografie und Magnetresonanztomografie zum Einsatz. Gerade mithilfe der Großbildgebung lassen sich Thrombosen in Gefäßen und Organen besonders gut darstellen und auch kleinste Blutgerinnsel oder Gefäß-Anomalien können identifiziert werden.

Körperliche Untersuchung

Körperliche Anzeichen wie Überwärmung und eine Schwellung der betroffenen Extremität stützen die Thrombose Diagnose. Gefäßmediziner prüfen bei Patienten mit Thrombose Symptomen die Empfindlichkeit gewisser Druckpunkte am Körper, um festzustellen, ob eine Thrombose vorliegt. Auch die Bestimmung eines bestimmten Blutwertes (D-Dimere) gibt Aufschluss darüber, ob eine Thrombose vorliegt.

Geben alle Untersuchungen keinen körperlichen Hinweis auf eine Thrombose, kann eine angeborene Blutgerinnungsstörung vorliegen. Diese wird mithilfe der Thrombophilie-Diagnostik – einer speziellen Blutuntersuchung – festgestellt.

Thrombose Behandlung

Wie kann man eine Thrombose behandeln?

Die richtige Thrombose Behandlung hängt vom jeweiligen Beschwerdebild und natürlich vom Ort des Blutgerinnsels ab. Am wichtigsten ist es bei der Thrombose Behandlung, das Embolierisiko zu senken und eine Embolie zu verhindern.

Thrombus auflösen und Gerinnung hemmen

Eine akute Thrombose mit Emboliegefahr behandeln Gefäßmediziner durch die Gabe gerinnungshemmender Medikamente. Dies bewirkt, dass der Thrombus nicht weiterwächst und körpereigenen Mechanismen ihn auf ‚natürliche‘ Weise abbauen. Bis dieser mitunter längere Prozess abgeschlossen ist, müssen die Medikamente weiter eingenommen werden. Um das Thromboserisiko dauerhaft niedrig zu halten, kann auch eine längere Einnahme solcher Blutverdünner notwendig sein.

Venen unterstützen und entlasten

Medizinische Kompression hilft schwachen beziehungsweise kranken Venen dabei, das Blut weiterhin zurück zum Herzen pumpen zu können. Spezielle Andruckstärken entlang der Beinanatomie unterstützen die Funktion der Venenklappen und Wadenmuskelpumpe. Diese Kompressionsstrümpfe helfen den Venen nach einer akuten Thrombose dabei, sich zu erholen und unterstützen schwache Venen bei der Arbeit. Wer unter schweren Beinen leidet sollte diese außerdem häufig hochlegen, um den Blutrückfluss zum Herzen durch die Schwerkraft zu erleichtern.

Thromben operativ entfernen

Bei akuter Embolie-Gefahr kann der Thrombus auch operativ entfernt werden. Bei einer Thrombektomie wird in das betroffene Gefäß ein Katheter eingeführt und am Thrombus vorbei geschoben. Anschließend öffnet der Operateur den Ballon, der sich an der Katheterspitze befindet, füllt ihn mit destilliertem Wasser und zieht den Katheter vorsichtig durch das Gefäß zurück. So wird das Blutgerinnsel schonend und gründlich entfernt, das Blut kann nach dem Eingriff wieder normal fließen und eine Embolie verhindert. Anschließend erhält der Patient eine geeignete Therapieempfehlung, damit das Thromboserisiko langfristig gesenkt wird und keine neuen Verschlüsse entstehen.

Thrombose Therapie

Wie wird eine Thrombose in der Beta Klinik behandelt?

Die Gefäßmedizin (Angiologie) der Beta Klinik ist auf die schonende Therapie von Thrombosen spezialisiert. Ein besonderer Schwerpunkt liegt in der Thrombose Therapie der tiefen Beinvenenthrombose. Basis jeder Thrombose Therapie ist immer ein ausführliches Anamnesegespräch und die körperliche Untersuchung. Um die Diagnose zu stützen und den genauen Ort des Blutgerinnsels festzustellen, wird in der Regel der Gefäßultraschall angewendet. Untersuchungen mit Kontrastmittel werden nur in sehr speziellen Situationen, zum Beispiel bei einer kathetergestützten Thrombose Therapie, durchgeführt.

Thrombose Diagnose ohne Röntgenstrahlung

Die Gefäßmedizin der Beta Klinik setzt zur Thrombose Diagnose auf die ausgezeichnete Ultraschalltechnik der Klinik. Der hochauflösende Ultraschall löst die früher angewendete Phlebografie ab und kommt im Gegensatz zur Phlebografie bei ausgezeichneter Bildqualität völlig ohne Röntgenstrahlung aus.

Thrombose Therapie – kontinuierliche Betreuung durch einen Gefäßexperten

Die richtige Therapie einer Thrombose benötigt Zeit und medizinische Kompetenz. In der Initialphase der Thrombose Therapie setzen die Gefäßmediziner der Beta Klinik auf eine blutverdünnende Therapie, um die Verengung aufzulösen. Nach drei bis sechs Monaten setzt die Erhaltungsphase ein, bei der die Medikation erneut überprüft und auf die individuelle Venengesundheit, die Thrombose Ursache, Patientenalter und weitere Erkrankungen hin angepasst wird. Anschließend nehmen die Patienten die blutverdünnenden Medikamente ihrem Gesundheitszustand entsprechend angepasst weiter oder setzen sie unter der Betreuung ihres behandelnden Venenarztes kontrolliert ab.

Operative Eingriffe im Notfall auch möglich

Bei besonders schweren ausgedehnten Thrombosen oder bei massiver Lungenembolie setzen die erfahrenen Experten auch Verfahren wie die Thrombolyse (Auflösung des Blutgerinnsels mit einem stark blutverdünnenden Medikament), die Thrombektomie (operative Entfernung des Thrombus) sowie katheterbasierte Therapiemaßnahmen ein.

Thrombose vorbeugen

Wie kann man einer Thrombose vorbeugen?

Die richtige Thrombose-Prophylaxe hängt von der individuellen Veranlagung, Venengesundheit, den Lebensumständen und den jeweiligen Risikofaktoren ab. Ein gesunder Lebensstil und ausreichend Flüssigkeit und Bewegung helfen dem Körper dabei, das Blut auf die richtige Art und Weise durch den Organismus zu pumpen.

Das individuelle Thromboserisiko kann ein erfahrener Gefäßmediziner ermitteln und darauf basierend passende vorbeugende Maßnahmen empfehlen. Sie wünschen eine Beratung über ihr individuelles Thromboserisiko oder haben Thrombose Symptome?

Vereinbaren Sie unter 0228 909075 – 736 kurzfristig einen Termin bei einem Thrombose-Experten oder nutzen Sie unsere Online-Terminanfrage.

Ihre Vorteile in der Beta Klinik – Privates Facharzt- und Klinikzentrum in Bonn

➤ Medizinische Rundum-Versorgung unter einem Dach
➤ Hohe Facharztkompetenz mit 30 Medizinern aus 20 Fachrichtungen
➤ Moderne diagnostische Verfahren direkt vor Ort
➤ Ambulante und stationäre Operationsmöglichkeiten
➤ Eigenes Physiotherapie- und Reha-Zentrum
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