Schaufensterkrankheit: Symptome, Ursachen & Therapie in Bonn

Schaufensterkrankheit in der Beta Klinik behandeln

Angiologe Dr. med. Sven Hausen diagnostiziert und behandelt Gefäßkrankheiten wie die Schaufensterkrankheit in der Beta Klinik ganzheitlich und im engen Austausch mit den Kollegen.

Kontaktieren Sie den Gefäßexperten direkt oder informieren Sie sich nachstehend über die periphere arterielle Verschlusskrankheit und ihre Therapiemöglichkeiten.

Schaufensterkrankheit

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Angiologie

Wissenswertes zur Schaufensterkrankheit

„Die Schaufensterkrankheit kann ein Vorbote für Herzinfarkt und Schlaganfall sein“ betont Gefäßspezialist der Beta Klinik Dr. Hausen. Wird die periphere arterielle Verschlusskrankheit (pAVK) nicht erkannt, wird die Durchblutung in den Bein- und Beckenarterien weiter beeinträchtigt und es bleiben möglicherweise auch Gefäßverengungen in anderen Körperregionen wie Halsschlagader, Gehirn, Nieren und Herzen unbehandelt.

Weniger als die Hälfte der über 65-Jährigen, die gelegentlich Beinbeschwerden haben, gehen mit ersten Beschwerden überhaupt zum Arzt und lediglich 1 von 10 untersuchten Patienten kann Symptomen zuordnen. Es ist wichtig, erste Anzeichen ernst zu nehmen und die Schaufensterkrankheit richtig zu behandeln.

Vertrauen Sie dem Gefäßexperten Herrn Dr. Hausen und lassen Sie sich bei grundlegenden Gefäßuntersuchungen professionell beraten.

Schaufensterkrankheit Definition

Was ist unter einer Schaufensterkrankheit zu verstehen?

Die periphere arterielle Verschlusskrankheit ist besser bekannt als Schaufensterkrankheit. Die Schaufensterkrankheit tritt meist als Folge einer Arterienverkalkung (Arteriosklerose) in den Beinen auf. Die Verkalkungen bilden Engstellen (Stenosen) in den Arterien, wodurch Durchblutungsstörungen entstehen. Diese Durchblutungsstörungen führen bei den Betroffenen zu Beschwerden beim Laufen, weshalb Sie nach einer bestimmten Gehstrecke oftmals stehen bleiben müssen. Daher auch die Bezeichnung „Schaufensterkrankheit“ oder der lateinische Name „Claudicatio Intermittens (Hinken und Unterbrechen)“.

Schaufensterkrankheit Ursachen

Was sind Ursachen für die Schaufensterkrankheit?

Die häufigste Ursache für die Entstehung der Schaufensterkrankheit ist eine zunehmende Arteriosklerose. Selten sind auch Gefäßentzündungen oder entzündliche Gefäßerkrankungen in Rheumatischer Form für eine paVK verantwortlich.

Die Ausprägung der Krankheit wird in vier Stadien unterteilt:

  • Stadium I: Kein Puls tastbar, keine Schmerzen bzw. nur bei höherer Belastung
  • Stadium II: Die sogenannte Claudicatio Intermittens – die Schmerzen beim Gehen zwingen zu regelmäßigen Pausen
  • Stadium III: Ruheschmerzen, insbesondere nachts
  • Stadium IV: Teile des Fußes sind abgestorben, offene Wunden entstehen, die schlecht heilen

Gefahren der Schaufensterkrankeit

Wie gefährlich ist die Schaufensterkrankheit?

Die Betroffenen nehmen die Schmerzen im Anfangsstadium oft nicht ernst. Nicht einmal die Hälfte der über 65-Jährigen mit gelegentlichen Beschwerden gehen zum Arzt. Dabei ist es wichtig, bereits bei den ersten Anzeichen alles zu tun, um das Fortschreiten der Erkrankung zu vermeiden. Wird die Krankheit zu spät erkannt und behandelt, kann es zu schmerzhaften Langzeitschäden kommen:

  • Im fortgeschrittenen Stadium schmerzen die Beine auch im Ruhezustand
  • Es drohen schwere Gewebeschäden (z.B. Raucherbein, auch bei Nichtrauchern)
  • Das Risiko für einen Schlaganfall oder Herzinfarkt steigt

Nach Angaben der Deutschen Gefäßliga e.V. sinkt die allgemeine Lebenserwartung von Erkrankten im Schnitt um etwa 10 Prozent.

Schaufensterkrankheit Symptome

Was sind Symptome der Schaufensterkrankheit?

Die Schaufensterkrankheit als eine Form der arteriellen Gefäßerkrankung beginnt meist unbemerkt und schleichend. Erste Symptome wie gelegentliche Beinschmerzen werden oft nicht ernst genommen. Neben Schmerzen in den Beinen (sehr selten auch in den Armen) weisen noch andere Symptome auf eine periphere arterielle Verschlusskrankheit hin. So sind die betroffenen Gliedmaßen hinter der Gefäßverengung häufig blass und kalt und der Puls ist in diesen Bereichen oft nicht tastbar. Bei den anderen treten in der Regel charakteristische Beschwerden auf, sobald der Sauerstoffbedarf durch die Blutzufuhr nicht mehr genügend gedeckt werden kann.

Klassische Symptome sind die Claudicatio intermittens und der Ruheschmerz. Bei der Claudicatio intermittens handelt es sich um Schmerzen, Müdigkeitsgefühl oder Dysästhesien, die im betroffenen Bein in der Regel beim Gehen auftreten und nach Anhalten innerhalb einiger Minuten verschwinden. Darüber hinaus heilen Wunden und Verletzungen nur sehr schwer ab. Mitunter kommt es bei belastenden Aktivitäten zu Muskelschwäche. Auch krampfartige Schmerzen beim Gehen, die im Ruhezustand nachlassen, sind ein typisches Symptom.

Schaufensterkrankheit Behandlung

Wie wird die Schaufensterkrankheit behandelt?

Die Behandlung der Schaufensterkrankheit hängt vom Ausmaß der Erkrankung und dem Ort der Gefäßverengung ab. Eine Gefäßaufdehnung mittels Ballondilatation (PTA, Stent) wird sehr häufig bei kurzen Engstellen oder Verschlüssen, z. B. im Bereich der Becken- oder Oberschenkelschlagadern durchgeführt. Kurzstreckige Engstellen oder Verschlüsse, die für eine Gefäßaufdehnung nicht in Frage kommen, werden operativ eher durch eine Kalkauschälung und eine Erweiterungsplastik der Gefäße korrigiert. Langstreckige Veränderungen im Gefäß werden meistens mit einem Bypass überbrückt. Hierfür können auch körpereigene Gefäße (z. B. Vene vom Bein, Arm) verwendet werden.

Der erfahrene Angiologe Dr. Hausen wird Sie gerne über die bestmögliche Behandlungsmethode beraten und hilft Ihnen dabei, Durchblutungsstörungen an den Becken-Beinarterien professionell zu beurteilen.

Schaufensterkrankheit vorbeugen

Wie kann man der Schaufensterkrankheit vorbeugen?

Die Gefahr an paVK zu erkranken, steigt mit dem Lebensalter. Bis zu 20 Prozent der über 65-jährigen sind betroffen. Um arteriellen Gefäßerkrankungen wie etwa der Schaufensterkrankheit vorzubeugen, sollten Sie auf eine gesunde Lebensweise achten und Risikofaktoren vermeiden.

  • Senkung erhöhter Blutfettwerte
  • abwechslungsreiche und gesunde Ernährung
  • gute Einstellung von Bluthochdruck und Diabetes
  • auf Nikotin verzichten
  • regelmäßige körperliche Bewegung
  • Übergewicht abbauen
  • Allgemeinbefinden verbessern

Als langjähriger Gefäßspezialist entwickelt Dr. med. Sven Hausen einen ganz individuell auf Ihre Bedürfnisse zugeschnittenen Therapieansatz.

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