MRT Bonn – Magnetresonanztomographie

Was versteht man unter MRT?

Magenetresonanztomographie oder kurz MRT kann man anatomische und funktionelle Bilder des menschlichen Körpers erstellen. So lassen sich Knochen, Muskeln, Sehnen, Bänder, Gelenke, Gefäße, Organe und sogar Stoffwechselprozesse und chemische Zusammensetzungen von Geweben untersuchen.

Wie funktionert ein Magnetresonanztomograph?

Im Gegensatz zur Röntgentechnik wird bei der MRT keine radioaktive Strahlung verwendet. Der Magnetresonanztomograph arbeitet mit einem Magneten und Sende- und Empfangsspulen. Dabei werden Wasserstoffatome im Körper je nach Untersuchungsregion und -ziel mithilfe des Magneten und Radiofrequenzspulen „angeregt”. Ihre Reaktion auf diese Anregung, also ihre Resonanz, wird dann mit Empfangsspulen gemessen. Mit leistungsstarken Rechnern wird dann aus dieser Information ein anatomisches Bild erstellt. Je nach Untersuchungsregion werden spezielle Empfangsspulen direkt an dem Körperteil angebracht, das im Zentrum der Fragestellung steht. Untersucht man den Kopf, wird eine Spule um den Kopf herum angebracht, bei Untersuchungen des Knies um das Knie herum usw.

Wie lange dauert eine MRT-Untersuchung?

Durchschnittlich dauert ein MRT-Untersuchung zwischen 20 und 40 Minuten. In der Beta Klinik verwenden wir einen offenen MRT mit 1,5 T, der nicht nur für klaustrophobische (“Platzangst”) oder solche bis 250 kg komfortable Untersuchungsmöglichkeiten bietet.

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Dr. med. Andre W. Demant
Dr. med. Christoph Manka
Dr. med. Thomas Weimann

Radiologie, Neuroradiologie und Kinderradiologie

Joseph-Schumpeter-Allee 15
53227 Bonn

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Wichtig – Woruf muss vor der MRT-Untersuchung geachtet werden?

Die MRT ist nach gegenwärtigem Stand der Wissenschaft nicht schädlich und kann ohne Bedenken durchgeführt werden. Es gibt aber einige Kontraindikationen, also Gründe gegen den Einsatz der MRT. Daher werden Patienten vor der Untersuchung befragt, ob alle Bedingungen erfüllt sind, damit sie ohne Gefahr untersucht werden können. Diese Kontraindikationen schließen die MRT nicht per se aus. Jedoch sollte ein erfahrener Arzt abwägen, ob und in welchem Maße die MRT beim jeweiligen Patienten angewandt werden kann. Folgende Kontraindikationen sind bei der MRT bekannt:

  • Herzschrittmacher (kann je nach Schrittmacher im Beisein unseres Kardiologen durchgeführt werden)
  • Defibrillator
  • Cochlea-Implantat (nicht alle)
  • Gehörknöchelchen-Implantat
  • Medikamentenpumpe (kann teilweise abgeschaltet werden)
  • ferromagnetische Implantate oder Metallsplitter im Körper
  • die ersten 3-6 Monate der Schwangerschaft
  • Allergien gegen MRT-Kontrastmittel
  • bestimmte Nierenerkrankungen (Niereninsuffizienz)

Bei manchen Fragestellungen kann es auch erforderlich sein, dass Kontrastmittel während einer MRT-Untersuchung intravenös eingebracht wird. Durch die Gabe eines Kontrastmittels können Eigenschaften bestimmter Gewebetypen und Gefäße sichtbar gemacht werden, die auf der MRT-Bildgebung ohne Kontrastmittelgabe nicht erkennbar wären. Sie werden bspw. bei der MRT-Angiographie und bestimmten Tumorfragestellungen oder der Schlaganfalldiagnostik eingesetzt. Das MRT-Kontrastmittel enthält im Gegensatz zu Kontrastmitteln in der CT-Bildgebung kein Jod und ist in der Regel sehr gut verträglich.

Offener MRT – ideal bei Platzangst und zugelassen bis 250 kg

In der Beta Klinik untersuchen wir Patienten mit Platzangst, wenn möglich, an unserem offenen Hochfeld-MRT mit besonders weitem Durchmesser der “Röhre”. Das offene MRT eignet sich zusätzlich ideal für Patienten mit bis zu 250 kg, welche in konventionellen Geräten nicht oder nur sehr unkomfortabel untersucht werden können.

Das offene Hochfeld-MRT gehört zu den MRTs der neuesten Generation mit besonders hohem Patientenkomfort. Unser radiologisches Personal, vom Empfang, über unsere medizinischen Assistentinnen und Assistenten – bis hin zu den Ärzten werden Sie während Ihres Besuchs in der Beta Klinik einfühlsam begleiten.

Vorteile von Untersuchungen im offenen MRT

Die hohe Feldstärke des offenen MRT von 1,5 Tesla ermöglicht darüber hinaus hochauflösende Bilder, die unverzichtbar sind für zuverlässige Diagnosen. Auch Funktionsuntersuchungen bzw. Bewegungsuntersuchungen sind möglich, in denen bspw. der Rücken stark gebeugt oder gestreckt werden muss während der Untersuchung. Mit unserem offenen MRT können wir desweiteren die Gehirnaktivität (BOLD fMRT) und die Lage von Nervenbahnen im Gehirn (fMRT Traktographie / DTI Fiber Tracking) untersuchen, was zur Planung von Operationen am Gehirn und neuropsychologischer Forschung eingesetzt werden kann.

Von unserem offenen MRT profitieren also nicht nur unsere Patienten, sondern auch die Ärzte, die sie anschließend weiterbehandeln.

Im offenen MRT können wir Knochen, Muskeln, Sehnen, Bänder, Gelenke, Gefäße, Organe und sogar Stoffwechselprozesse und chemische Zusammensetzungen von Geweben untersuchen.

3-Tesla MRT

Außerdem verfügt die Beta Klinik über einen hochmodernen Hochfeld-MRT mit 3 T, an dem neben Spezialuntersuchungen und Detailfragestellungen am Gehirn und an Gelenken die bestmögliche Bildqualität und Auflösung erreicht werden kann.

Auszug aus dem MRT-Leistungsspektrum

Im Folgenden ist ein kleiner Auszug aus MRT-Untersuchungen aufgelistet, die wir unter anderem im offenen MRT in der Beta Klinik durchführen:

  • Ganzkörper-MRT
  • Neuro-MRT (Diffusion, Perfusion, fMRI BOLD, fMRT Traktographie / DTI Fiber Tracking)
  • MR-Spektroskopie
  • MR-Angiographie
  • MR-Myelographie
  • Cardio-MRT (Herz)
  • MR-Mammographie
  • Prostata-MRT
  • Kinder-MRT und Säuglings-MRT (unser erfahrenes Anästhesie-Team unterstützt bei der Untersuchung)
  • Funktionsuntersuchungen der Wirbelsäule (Flexion, Extension)
  • MR-Sellink / Dünndarmdarstellung

Kinder- und Säuglings-MRT erfordert nicht nur herausragende Kenntnisse in der anatomischen Entwicklung von Kindern und Säuglingen, sondern häufig auch eine schonende Anästhesie. Gerade Säuglinge müssen häufig sediert werden, damit sie sich während der Untersuchung nicht bewegen und verwertbare Bilder entstehen können. Unser erfahrenes Ärzte-Team besteht aus Anästhesisten, die eine schonende und verträglich Narkose verabreichen. Bitte sagen Sie uns Bescheid, sollte eine Narkose erforderlich sein. Dies gilt selbstverständlich auch für erwachsene Patienten, die während der Untersuchung im offenen MRT einer Sedierung bedürfen.

Demant und Weimann mit Zertifikat

Zertifikat Prostata-MRT Beta Klinik Bonn

Multiparametrische MRT-Untersuchung der Prostata

Komplette Behandlungskette dank interdisziplinärer Zusammenarbeit

Die multiparametrische Prostata-MRT (mp-MRT) ist die derzeit modernste und genaueste Diagnostik zur Detektion und/oder Beurteilung eines Prostatakarzinoms. Besonders sinnvoll ist die MRT der Prostata bei Patienten mit erhöhtem PSA-Wert, bei denen bereits eine Biopsie (Probenentnahme) aus der Prostata erfolgt ist und kein Tumor gefunden werden konnte.

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