Schlaganfallnachsorge in der Beta Neurologie verhindert erneute Schlaganfälle

Nach dem Schlaganfall ist in vielen Fällen leider vor dem Schlaganfall. Zirka 260.000 Patienten erleiden in Deutschland jährlich einen Schlaganfall. Sogenannte Rezidivschlaganfälle, das ist das erneute Eintreten dieses Hirninfarktes, betreffen drei bis vier Prozent von ihnen. Eine ausgezeichnete Schlaganfallnachsorge kann das Auftreten weiterer Anfälle verhindern. Die Beta Neurologie in Bonn bietet eine solche umfangreiche Schlaganfallnachsorge an. Die Neurologen Dr. med. Monika Jeub und Prof. Dr. Christian Elger arbeiten hierbei eng mit den Nachbardisziplinen in der Beta Klinik zusammen.

Schlaganfallnachsorge – Risikofaktoren identifizieren und frühzeitig behandeln

Die Spezialisten führen eine ganzheitliche Diagnostik durch, um Ursachen und Risikofaktoren zu identifizieren und Gegenmaßnahmen einleiten zu können. Dazu gehören neben einer Sichtung der Vordiagnostik, eine umfassende neurologische Untersuchung und eine Ultraschalluntersuchung der hirnversorgenden Arterien, um Arterienverkalkung und hieraus resultierende Engstellen frühzeitig zu erkennen. Aber auch seltene Schlaganfallformen wie Dissektionen (Einrisse der Gefäßwände) oder juvenile Schlaganfälle gehören in das diagnostische Repertoire. Eine weitere wichtige Säule der optimalen Schlaganfallnachsorge besteht in einer umfassenden kardiologischen Diagnostik, um kardial bedinge Schlaganfallursachen wie Vorhofflimmern zu erkennen. In enger Zusammenarbeit führt der erfahrene und kompetente Kardiologe Prof. Dr. med. Jörg Otto Schwab hier in der Beta Klinik entsprechende Untersuchungen durch.

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Mit dem Ultraschall untersucht Dr. Monika Jeub die Halsschlagader auf Verengungen (Stenosen), einen der Risikofaktoren, die zu einem Schlaganfall führen können.

 

Sekundärprophylaxe – Folgeschlaganfälle verhindern

Die Sekundärprophylaxe in der Beta Neurologie umfasst verschiedene, auf den individuellen Zustand des Patienten abgestimmte, Möglichkeiten, Folgeschlaganfälle zu verhindern. So stellen die erfahrenen Mediziner ihre Patienten auf die jeweiligen Medikamente zur Blutgerinnungshemmung, Blutdruck- und Cholesterinsenkung ein. Neben der medikamentösen Behandlung spielt auch die körperliche Rehabilitation eine wichtige Rolle, die Körperfunktionen wiederherzustellen und Patienten langfristig vor einem weiteren Schlaganfall zu schützen. „In enger Zusammenarbeit mit den Physiotherapeuten der Beta Sport und Reha wird ein Sport- und Bewegungsprogramm erarbeitet, um die Mobilisation wiederaufzubauen,“ erklärt Dr. Monika Jeub, Fachärztin für Neurologie in der Beta Klinik in Bonn. Schlaganfallbedingte Schäden wie Lähmungen können mit der richtigen und ausdauernden Therapie verbessert oder ganz geheilt werden. Denn die Nerven des menschlichen Körpers sind in der Lage, Funktionen ausgefallener Nervenzellen zu übernehmen. So werden Defizite mit der Zeit vom eigenen Körper ausgeglichen. Ein besonderes Therapieangebot ist zudem die Botulinumtoxin-Behandlung von schlaganfallverursachten Spastiken, die von PD Dr. Pawel Tacik angeboten wird.

Auch die Psyche im Blick – Psychologische Betreuung von Schlaganfallpatienten

Diese ganzheitliche neurologische Rehabilitation behandelt den Schlaganfall-Patienten auf allen Ebenen und berücksichtigt körperliche und psychische Beschwerden gleichermaßen. „Viele Patienten werden nach einem Schlaganfall depressiv. In einem solchen Fall bietet Dr. med. Barbara Hawellek, Fachärztin für Psychiatrie, deren Praxis sich ebenfalls in der Beta Neurologie befindet, oder die BetaGenese Klinik, Privatklinik für Interdisziplinäre Psychosomatik und Psychiatrie (stationär) schnelle und kompetente therapeutische Hilfe an,“ ergänzt Monika Jeub.

Neben der Schlaganfallprophylaxe und -nachsorge bietet die Beta Neurologie in Bonn das gesamte diagnostische und therapeutische Leistungsspektrum neurologischer Beschwerdebilder an. Mehr über die Beta Neurologie – dem Kompetenzzentrum für Epilepsie – erfahren Sie hier.