Prof. Dr. Sebastian Wille informiert im UroForum 6/2019 über die Behandlung von Prostatakarzinomen

Wenn die Diagnose Krebs lautet, gibt es verschiedene Möglichkeiten, die Krankheit zu behandeln und die Lebensumstände zu verbessern. Im UroForum 6/2019 informierte Prof. Dr. med. Sebastian Wille, Urologe an der Beta Klinik in Bonn, über die Wichtigkeit der Testosteronabsenkung (Suprimmierung) bei der Hormonentzugstherapie von Prostatakarzinomen. „Nicht nur die Senkung des PSA-Wertes, sondern auch die Senkung des Testosteronwertes spielt in der Prostatakrebsbehandlung eine wichtige Rolle. Das Testosteron ist wichtig für den Stoffwechsel der Prostatakrebszelle,“ erklärt der erfahrene Urologe der Privatklinik in Bonn. Durch den Hormonentzug wird die Prostatakrebszelle in ihrem Wachstum gestoppt. Der Prostatakrebs wird quasi eingefroren. Oftmals verkleinert sich dabei auch der Prostatatumor. „Dies macht auch vor der Strahlentherapie Sinn, um den Tumor so klein wie möglich und außerdem empfindlicher, also empfänglicher für die Bestrahlung zu machen,“ erläutert der Spezialist weiter. Nach der Bestrahlung kann der Tumor, im Wachstum gehemmt und durch den Hormonentzug und die Bestrahlung angegriffen, besser unter Kontrolle gehalten werden. „Das ist gut für die Weiterbehandlung und wirkt sich positiv auf die Genesungsprognose des Patienten aus.“

Aktuelle Studien weisen darauf hin, dass die Lebenszeit der Prostatakarzinompatienten verlängert wird, wenn der Testosteronwert unter 20 ng/ml gesenkt werden kann. Einzelheiten dazu führt Prof. Dr. Wille im Advertorial* „Prostatakarzinom: Serumtestosteron unter 20 ng/dl kann die Lebenszeit verlängern“ (Seite 41 des PDFs) aus.

Krebsvorsorge in der Beta Klinik – 20 Minuten, die Leben retten können

Männern ab 45 Jahren wird eine jährliche urologische Krebsvorsorge empfohlen. „Eine solche urologische Krebsvorsorgeuntersuchung dauert ungefähr 20 Minuten und beinhaltet neben einem Anamnesegespräch, das Abtasten der äußeren Geschlechtsorgane sowie der Prostata, eine Labor- und Ultraschalluntersuchung. Alles in allem sind das 20 Minuten, die für die Aufrechterhaltung der Gesundheit wegweisend sein können,“ so Prof. Dr. Sebastian Wille.

Um ein breites Bewusstsein für die Urologie und ihr Leistungsspektrum für Männer, Frauen und Kinder zu schaffen, unterstützt Prof. Wille seit 2018 die Kampagne „Urologie für alle“, eine Initiative der Deutschen Gesellschaft für Urologie e.V. und des Berufsverbandes der Deutschen Urologen e.V. „Die beste Methode, Krebs zu behandeln, liegt in der Früherkennung. Regelmäßige Vorsorge hilft, langfristig gesund zu bleiben,“ schließt der Urologe der Beta Klinik in Bonn.

Ganzheitlich versorgt und interdisziplinär beraten

Regelmäßige Vorsorge bedeutet auch, dass Auffälligkeiten und Krankheiten möglichst im Frühstadium aufgedeckt werden. „Je eher eine Veränderung festgestellt und beobachtet oder behandelt wird, desto besser sind die Behandlungschancen,“ erklärt Prof. Dr. Sebastian Wille die dringende Notwendigkeit der regelmäßigen Vorsorge. Der erfahrene Mediziner bespricht jede urologische Krebsdiagnose interdisziplinär im Tumorboard in der Beta Klinik, das mit dem Centrum für integrierte Onkologie (CIO) Köln Bonn assoziiert ist. Zusätzlich steht bei Bedarf auch die Expertise von Prof. Dr. med. Glen Kristiansen, ein international anerkannter Uropathologe des Universitätsklinikums Bonn, zur Verfügung.

*Das Advertorial erschien als Sonderpublikation im UroForum 6/2019 und greift das Thema der Veranstaltung „Der Patient im Mittelpunkt: Fallbeispiele zur optimierten Therapie des hormonabhängigen PCA“, die in der Beta Klinik in Kooperation mit Astellas 2018 durchgeführt wurde, auf.